Onboardingdimensionen: Zusammenarbeit, Kompetenzen und Ergebnisse

Onboardingdimensionen: Zusammenarbeit, Kompetenzen und Ergebnisse 2133 1116 HR-ON

Kapitel 3 von 7:

 Onboardingdimensionen: Zusammenarbeit, Kompetenzen und Ergebnisse.

Wie schaffen Sie einen sicheren Start für Ihre neuen Mitarbeitenden, damit sie eine Bindung zu Ihrem Unternehmen und ihren neuen Kollegen aufbauen können? Konzentrieren Sie sich dabei insbesondere auf sechs Dimensionen Ihres Onboarding-Programms, raten Onboarding-Experten. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie mehr über drei davon.

Wenn Sie neue Mitarbeitende einarbeiten, wissen Sie, wie schnell der Start von Zufällen geprägt sein kann: eine Mappe hier, eine E-Mail dort, eine Führung, die etwas zu spät kommt – und plötzlich haben Sie einen Mitarbeitenden, der zwar angefangen hat, aber noch nicht richtig angekommen ist.

Das ist völlig normal. Denn Onboarding ist oft ein Bereich, in dem wir unser Bestes geben, aber nicht immer mit der Struktur und Ausrichtung, die einen sicheren, professionellen und sinnvollen Start für den neuen Mitarbeitenden ermöglicht.

In diesem Teil der Serie gehen wir näher auf drei der sechs Dimensionen des Onboarding-Modells© ein, das von Christian Harpelund und Morten T. Højlund entwickelt wurde und in ihrem Buch ausführlich beschrieben wird.

Sie lesen ein Kapitel aus unserer neuen Blogserie
Eine Reihe von HR-Leitfäden, die Ihnen konkrete Einblicke und Werkzeuge für jeden Abschnitt der Mitarbeiterreise bieten – unabhängig davon, wo Sie heute stehen.

Aktuell lesen Sie:
Kapitel 3 – Onboardingdimensionen: Zusammenarbeit, Kompetenzen, und Ergebnisse

Lesen Sie auch:
Kaptitel 1 – Mitarbeiterreise von A-Z: Der unsichtbare rote Faden
Kapitel 2 – Onboardingdimensionen: Kultur, Regeln, und Netzwerk

Warum gerade diese drei Dimensionen?

Wie stellt man ein sinnvolles Onboarding-Programm auf die Beine? Darauf haben wir natürlich eine Antwort in diesem Blogbeitrag.

In dem Buch stellen die Autoren das von ihnen entwickelte Onboarding-Modell© vor. Es besteht aus sechs Dimensionen:

  • Kultur
  • Regeln
  • Netzwerk
  • Zusammenarbeit
  • Kompetenzen 
  • Ergebnisse

Im letzten Blogbeitrag haben wir uns mit Kultur, Regeln und Netzwerken beschäftigt. In diesem Abschnitt befassen wir uns mit Zusammenarbeit, Kompetenzen und Ergebnissen – drei Bereiche, auf die Sie sich konzentrieren können, um neuen Mitarbeitenden zu helfen, sich als Teil der Organisation zu fühlen, ihre Rolle zu verstehen und frühzeitig zu erkennen, dass sie einen Mehrwert schaffen.

Wenn diese Dimensionen stark ausgeprägt sind, steigern Sie sowohl die Bindung als auch das Engagement und die Geschwindigkeit, mit der der neue Mitarbeiter seinen Platz findet.

Um Ihnen dabei zu helfen, bieten wir Ihnen eine digitale Lösung in Form von HR-ON Boarding – unserer Onboarding-Plattform, die Ihnen dabei hilft, vom ersten Tag an Verbundenheit und Klarheit zu schaffen.

Zusammenarbeit: Schaffen Sie psychologische Sicherheit im Team

Ein neuer Mitarbeitender tritt in eine etablierte Gemeinschaft mit bereits bestehenden Beziehungen, Routinen und Dynamiken ein. Das bedeutet, dass psychologische Sicherheit in den ersten Wochen entscheidend ist.

Laut Googles Project Aristotle ist psychologische Sicherheit der wichtigste Einzelfaktor für Teams, die hohe Leistungen erbringen.

So kann Ihr Onboarding-Programm die Zusammenarbeit stärken

  • Stellen Sie sicher, dass der Teamleiter eine Abstimmung der Erwartungen im Team ermöglicht
  • Nutzen Sie ein Buddy-System, das sowohl Aufgaben als auch soziale Codes vermittelt
  • Planen Sie kleine Kooperationsaufgaben, bei denen der neue Mitarbeitende frühzeitig eine Rolle übernimmt

Wenn der Mitarbeitende ein Team erlebt, das sicher, offen und neugierig auf seine Beiträge ist, wird sich die Einarbeitung viel stabiler anfühlen. Hier beginnt das Gefühl der Zugehörigkeit.

Kompetenzen: Sorgen Sie für einen professionellen Start mit klaren Lerninhalten in Ihrem Onboarding-Programm

Die meisten Mitarbeitenden erwarten, dass ihr neuer Arbeitsplatz das Lernen im Griff hat. Das bedeutet nicht lange Kurse, sondern das Gefühl, dass das Unternehmen die Entwicklung ernst nimmt.

Laut CIPD, steigern Organisationen mit einer starken Lernkultur nicht nur ihre Leistung, sondern sind auch besser darin, ihre Talente zu halten.

Ihr Onboarding-Programm kann die Kompetenzdimension stärken, indem es:

  • Klarstellen, was der Mitarbeitende in den ersten Wochen lernen soll, z. B. mithilfe von HR-ON Boarding
  • Kurze, fokussierte Lernmodule anbieten – keine Informationsüberflutung
  • Zeigen, wie Lernen bei Ihnen in der Praxis stattfindet: vor Ort, in Gesprächen, in den Systemen

Ein kompetenzorientiertes Onboarding zeigt den Mitarbeitenden, dass sie an einem Ort gelandet sind, an dem Fachkompetenz und Weiterentwicklung großgeschrieben werden.

Ergebnisse: Helfen Sie Ihren Mitarbeitenden, schnell erfolgreich zu sein

In den ersten Wochen geht es nicht um große Erfolge, sondern um kleine Erfolge, die Orientierung und Motivation geben. Hier scheitern viele Onboardings: Der Mitarbeitende weiß nicht, was als „guter Start“ gilt.

PwC Untersuchungen zeigt, dass Mitarbeitende, die frühe Erfolge und klare Ziele erleben, ein deutlich höheres Engagement zeigen.

So können Sie dem neuen Mitarbeitenden helfen, frühzeitig Ergebnisse zu erzielen

  • Setzen Sie sich 2-3 „erste Siege” als realistisches Ziel innerhalb von 30 Tagen
  • Teilen Sie kleine Erfolge im Team – das schafft soziale Anerkennung
  • Verwenden Sie FastTrack von HR-ON Boarding oder ähnliche Tools, um den Fortschritt zu verfolgen

Wenn der Mitarbeitende das Gefühl hat, dass er etwas Konkretes beiträgt, steigen sowohl sein Selbstvertrauen als auch seine Verbundenheit.

Was machen wir bei HR-ON?
Bei HR-ON bekommt ein neuer Mitarbeitender in der Regel einen Buddy, der als Ansprechpartner für alle Fragen zur Verfügung steht – sowohl zu kulturellen Aspekten des Unternehmens als auch dazu, an wen man sich im Unternehmen mit verschiedenen Anliegen wenden kann.

Der Buddy muss nicht unbedingt aus demselben Team stammen, sondern sollte die Kultur von HR-ON gut kennen und dem neuen Mitarbeitenden als Ansprechpartner vertraut sein.

Reflektion: Wie funktioniert Ihr Onboarding-Programm derzeit?

Um Ihr aktuelles Onboarding-Programm zu verbessern, empfehlen wir Ihnen, die folgende Reflektionsübung auszuprobieren. Nehmen Sie Ihr Onboarding-Programm zur Hand und gehen Sie es unter Berücksichtigung der sechs Dimensionen durch.

Reflektionsübung

  1. Listen Sie alle Aktivitäten Ihres aktuellen Onboarding-Prozesses auf
  2. Ordnen Sie jede Aktivität einer der sechs Dimensionen zu: Kultur, Regeln, Netzwerk, Zusammenarbeit, Kompetenzen, Resultate
  3. Beachten Sie:
    • In welchen Dimensionen gibt es viel Aktivität?
    • Wo gibt es keine?
    • Wo fehlt Ihnen die Balance?

Oft werden ein oder zwei Dimensionen stark gewichtet, während andere fast gar nicht berücksichtigt werden. Das kann Anlass zum Nachdenken geben: Sollten Sie die Balance anpassen? Mehr Lernen hinzufügen? Mehr soziale Verankerung? Mehr Unterstützung im Team?

Fazit: Ein gutes Onboarding-Programm ist die Summe mehrerer Faktoren

Ein starkes Onboarding-Programm besteht nicht aus einer einzigen Maßnahme, sondern aus der Summe vieler kleiner Erfahrungen. Wenn Sie bewusst an Zusammenarbeit, Kompetenzen und Ergebnissen sowie den drei weiteren Dimensionen arbeiten, die in dem früheren Blogbeitrag beschrieben wurden, schaffen Sie einen Start, bei dem der Mitarbeitende sowohl wahrgenommen wird als auch lernt und Erfolg hat.

Im nächsten Kapitel befassen wir uns mit der Rekrutierung neuer Mitarbeiter und wie Sie diesen Prozess mithilfe von Statistiken und Daten optimieren können.

FAQ: Was ist ein gutes Onboardingprogramm?

  • Ein Onboarding-Programm ist ein Programm, das Sie für einen neuen Mitarbeitenden erstellen, um dessen Einstieg zu strukturieren. Es trägt dazu bei, Sicherheit und Ruhe zu schaffen.

  • Um ein gutes Onboarding-Programm zu erstellen, ist es wichtig, dass der neue Mitarbeitende relativ früh im Prozess eine Verbindung zum Unternehmen aufbaut. Dies kann beispielsweise in Form eines guten Netzwerks (neue Kollegen) oder eines Gefühls der Zugehörigkeit zur Unternehmenskultur geschehen.

  • In dem genannten Buch stellen die Autoren sechs Dimensionen vor: Kultur, Regeln, Netzwerke, Zusammenarbeit, Kompetenzen und Ergebnisse. Indem Sie diese sechs Dimensionen in Ihrem Onboarding-Programm umfassend abdecken, können Sie ein umfassendes Onboarding in Ihrem Unternehmen schaffen.

  • Es ist wichtig, beim Onboarding eines neuen Mitarbeitenden eine Struktur zu schaffen, damit der Mitarbeitende spürt, dass sein Einstieg gut durchdacht ist. Gleichzeitig können Sie sicherstellen, dass die Onboardings im Unternehmen generell optimiert und einheitlich sind, sodass keine Schritte übersehen werden.

  • Mit HR-ON Boarding können Sie neuen Mitarbeitenden in Ihrem Unternehmen einen sicheren und reibungslosen Start ermöglichen. Sie profitieren von Vorlagen, die auf langjähriger Erfahrung in diesem Bereich basieren und von Tausenden von Mitarbeitenden in weltweit anerkannten Unternehmen getestet und mit Feedback versehen wurden, wodurch eine kontinuierliche Anpassung an das optimale Onboarding gewährleistet ist.