Recruiting

A person who is recording a concert on a mobile phone

Nutzen Sie Videos, um die besten Talente für sich zu gewinnen

Nutzen Sie Videos, um die besten Talente für sich zu gewinnen 1200 628 HR-ON

Unser stetiges Streben nach Weiterentwicklung im Gleichschritt mit dem anhaltenden, technischen Fortschritt lässt die Recruitingprozesse immer komplexer werden. Es ist nicht überraschend, dass wir immer mehr Inhalte in Videoform sehen. Aktuelle Studien zeigen, dass 80% des weltweiten Internet-Traffics im Jahr 2019 aus Videos bestehen werden. Wir sehen uns so viele Videos wie noch nie zuvor an, welches dazu führt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es ein zunehmend populäres Recruitingwerkzeug wird.

Big companies like Microsoft, Apple and Deloitte have been using video in their recruitment processes for years now with great results, both in terms of building brand awareness and candidate attraction, and now it’s time for smaller companies to get on board or get left behind.

Große Unternehmen wie Microsoft, Apple und Deloitte nutzen Videos in ihren Recruitingprozessen schon Jahre lang und können großartige Resultate in Bezug auf steigende Markenwahrnehmung und Attraktivität bei KandidatInnen berichten. Nun ist es an der Zeit, dass auch kleinere Unternehmen auf diesen Zug aufspringen bevor er abgefahren ist.

Beginnen Sie mit Employer Branding

Bevor Sie eine neue Stellenausschreibung veröffentlichen, können Sie Ihr Employer Branding dazu nutzen, Ihr Unternehmen als einen attraktiven Arbeitsplatz zu bewerben.

Definieren Sie die Bereiche Ihres Unternehmens, in denen Sie die Einzigartigkeit dieses herausstellen möchten und bauen Sie Ihr Employer Branding und Recruiting Marketing so auf, dass Sie die Werte und Kultur Ihres Unternehmens darstellen. Somit können Sie die Profile Ihrer KandidatInnen vorbestimmen. Zusätzlich können Sie eine Analyse der Kontaktpunkte in der Candidate Journey erstellen.

Ein klare Botschaft und der Fokus auf spezifische Kontaktpunkte helfen Ihnen ein präzises Employer Branding zu erstellen. Dies ist ein Trial-and-Error Prozess, der jederzeit anpassbar ist und aufzeigt, welche Marketingaktionen eine positive oder negative Auswirkung auf Ihr Employer Branding haben.

Zufriedene MitarbeiterInnen sind ein großartiges Asset: sie haben tolle Mitarbeitererfahrungen und glauben an die Werte des Unternehmens, sie sind bereit die Extra-Mile zu gehen, wenn es um ihre tägliche Arbeit geht oder darum der Welt zu zeigen, dass sie stolz sind ein Teil des Unternehmens zu sein.

Sie können Ihre MitarbeiterInnen dazu motivieren als Brand Ambassadors zu agieren, indem Sie durch eine offene Unternehmenspolitik Ihre MitarbeiterInnen über aktuelle Geschehnisse und die Richtung des Unternehmens informieren. Weitere Möglichkeiten sind die Organisation von Events und die MitarbeiterInnen dazu zu motivieren durch neue Ideen an der Inhaltserstellung teilzunehmen.

Designen Sie Ihre Employer Branding Strategie, um die Kandidatengeneration der Zukunft für sich zu gewinnen → Die Millennials.

Konzentrieren Sie sich auf Millennials und richten Sie Ihre Marketingkommunikation auf die junge Generation aus. Da diese die Arbeitskräfte der Zukunft sind, sollten Sie Ihre Bedürfnisse erfüllen. Ihre jetzigen Branding- und Sichtbarkeitsanstrengungen werden eine Auswirkung darauf haben, wie BewerberInnen Sie in Zukunft wahrnehmen werden und wie attraktiv Ihr Unternehmen Ihnen erscheint.

Egal, welche Form der Inhalt hat, den Sie teilen möchten (Text, Bild, Video), er muss von Relevanz für Ihr Publikum sein. Ihre Social Media-Kanäle, Stellenausschreibungen und Karriereseite sind der perfekte Ort, um Ihr Arbeitsumfeld darzustellen und KandidatInnen anzuziehen, die in Ihr Unternehmen passen und dort aufblühen werden.

Bieten Sie Video-Bewerbungen an

Sie können die Nutzung von Videos auf ein neues Level anheben und diese im gesamten Bewerbungsprozess integrieren.

Beispielsweise können Sie ein Teammitglied die Stellenausschreibung beschreiben lassen, anstatt einen Standardtext zu verwenden. Dadurch können KandidatInnen einen Einblick erhalten, was die Berufsanforderungen sind, mit wem sie arbeiten würden, und was sie von der Position erwarten können. Dies ist ein deutlich ansprechenderer und effektiverer Weg mit Millennials in Kontakt zu treten, insbesondere, wenn Sie soziale Medien als Verteilungskanal für Ihre Stellenanzeigen verwenden, da 75% der Millennials täglich Videos auf diesen Kanälen schauen.

Die Möglichkeit ausschließlich ein Video als Bewerbung abzusenden oder spezifische Screeningfragen in einem Video als Teil der Bewerbung zu beantworten, ist ein weiteres Beispiel der Videonutzung im Bewerbungsprozess und schon seit langer Zeit als Feature im HR-ON System verfügbar. Die Mehrheit der Arbeitssuchenden surft im Internet auf ihrem Handy. Einige suchen sogar nach Stellenausschreibungen mit der Option sich direkt vom Handy zu bewerben, ohne zusätzlich einen Laptop oder Computer zu benötigen. Indem Sie diesen BewerberInnen die Möglichkeit geben die Bewerbung in Form eines aufgenommenen Videos einzusenden, steigen Ihre Chancen von diesen BewerberInnen in Betracht gezogen, anstatt übergangen zu werden.

Dies sind nur zwei einfache Möglichkeiten, wie man Videos in den Bewerbungsprozess integrieren kann. Werden Sie kreativ! Das Ziel hier ist es sich in die Position des Kandidaten/ der Kandidatin zu versetzen und den Bewerbungsprozess unterhaltsam und ansprechend zu gestalten. Wenn Sie dies tun, dann sind Sie auf dem richtigen Weg die besten Talente zu anzuwerben, tolle Teams aufzubauen und zu erzählen, wofür Ihr Unternehmen steht.

Illustration af AI

Kann künstliche Intelligenz die Welt des Personalwesens bereichern?

Kann künstliche Intelligenz die Welt des Personalwesens bereichern? 560 420 HR-ON

Ein weiteres Jahr ist vorbei und brachte wieder eine Reihe an technologischen Entwicklungen, die mit dem großen Versprechen unser Leben zu verbessern auf den Markt schwemmten. Leider – und nicht überraschend – hielten nicht viele von ihnen dieses Versprechen: explodierende Galaxy Note 7s und Snapchat-Spektakel, die ihren Namen nicht gerecht werden, sind nur einige der nicht all zu glorreichsten Momente des Jahres 2018. Dennoch gab es auch Innovationen, die zurecht unsere Aufmerksamkeit bekommen haben – eine dieser ist die Künstliche Intelligenz (KI).

Auch wenn die Verbindung zwischen KI und HR nicht auf den ersten Blick offensichtlich wirkt, gibt es viele Varianten, wie KI die Möglichkeiten des Personalwesens erweitern kann. Stellen Sie sich einen Tag vor, an dem Sie nicht endlosen Papierbergen hinterher jagen, sondern Ihre HR-Systeme effizienter arbeiten, Sie bessere Entscheidungen treffen, und somit Ihre Produktivität und Profite steigern. Wer kann da schon Nein sagen?!

Viele Unternehmen haben diese Vorteile schon ins Auge gefasst und Schritte eingeleitet, um die neuen Technologien in ihr HR-Team zu integrieren. Das Supply Chain Management Unternehmen Flexport, beispielsweise, nutzt KI zur Unterstützung bei der schwierigen Suche nach Ingenieurstalenten. Die Beratungsfirma rloop andererseits nutzt KI, um den Onboarding-Prozess neuer MitarbeiterInnen effektiver zu gestalten und die Bewerbererfahrungen zu verbessern. Diese Beispiele kratzen nur an der Oberfläche dessen, was KI für Sie tun kann. Hier sind weitere Bereiche, in denen KI Ihrem HR-Team helfen kann:

1. Die Automatisierung von Geschäftsprozessen und administrativen Tätigkeiten

Bewerbungsverwaltungssysteme, die KI nutzen, können Ihnen dabei helfen, Abläufe  und sich wiederholende Recruitingaufgaben zu automatisieren, z.B. die Bündelung und Sichtung von Lebensläufen, die Vereinbarung von Bewerbungsgesprächen, sowie die Identifikation von Gemeinsamkeiten in den Profilen aktueller MitarbeiterInnen und BewerberInnen. Durch die Automatisierung dieser Prozesse haben PersonalmanagerInnen die Möglichkeit mehr Zeit mit Ihren GeschäftspartnerInnen und MitarbeiterInnen zu verbringen – eine der größten Herausforderungen im Personalbereich. Zugleich bietet dies RecruiterInnen und ManagerInnen die Chance sich wieder mehr auf strategische Aufgaben zu konzentrieren und sich der Qualität des Recruitingprozesses zu widmen. Dies wird höchstwahrscheinlich niemals von KI übernommen werden können.

2. Die Gewinnung besserer KandidatInnen

Wir suchen alle nach KandidatInnen mit dem Wow-Faktor: Können und Erfahrung stimmen mit den Anforderungen der Stellenausschreibung überein, die Unternehmenskultur und der/die KandidatIn passen perfekt, kurzum es ist einfach eine tolle Person.

In der Theorie klingt das toll, nur in der Realität fühlt es sich so an, als würde man die Nadel im Heuhaufen suchen. Zum Glück ist das Filtern von KandidatInnen eine der nützlichsten Funktionen von KI. Systeme, die KI nutzen, können Ihnen dabei helfen sicher zu gehen, dass Sie einen unvoreingenommenen  Schreibstil verwenden, welcher Ihnen helfen kann einen diversen Kandidatenpool anzuwerben. Zudem kann KI die besten Lebensläufe finden, passende KandidatInnen aufzeigen und somit den Kandidatenpool auf nur relevante Bewerbungen einkreisen. Dies erlaubt es den Recruiting-Prozess merklich zu beschleunigen und Personalexperten können bessere Entscheidungen darüber treffen, wer das Unternehmen bereichern kann. Dies erhöht die Qualität der Neueinstellungen.

3. Verbesserte Kommunikation = Bessere Bewerbererfahrung

Sie würden am liebsten allen KandidatInnen eine persönliche Antwort mit Feedback und Updates zum jeweiligen Bewerbungsstatus senden? Und dies unabhängig vom Bewerbungsvolumen und der Anzahl an KandidatInnen? Oder hätten Sie gerne jemanden, der all die repetitiven Fragen beantwortet, die Ihr Postfach füllen und Sie so viel Zeit kosten?

Dieses Szenario kann schon in naher Zukunft Realität werden, mit Bewerbungsmanagementsystemen, die durch KI gesteuert werden und Chatbots, die einen Teil der Kommunikation übernehmen können. Die Kombination dieser Technologien erlaubt es RecruiterInnen die Last dutzender Emails und Anrufe zu nehmen, in denen BewerberInnen sich über den aktuellen Bewerbungsstatus und weitere Einzelheiten des Recruitingprozesses erkundigen. Die verloren Stunden können Sie so zurückgewinnen. Zusätzlich können Sie die Kommunikation mit KollegInnen und KandidatInnen verbessern und so ein vorteilhaftes Bild Ihres Unternehmens schaffen, dass eine gute Bewerbererfahrung bietet und KandidatInnen versichern kann, dass der jeweilige Lebenslauf nicht in den Tiefen administrativer Prozesse versunken ist.

4. Konformität wahren

Seit der Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Mai 2018 hat das Wort ‘Regelkonformität’ eine ganz neue Bedeutung für viele Unternehmen bekommen. Systeme mussten aktualisiert, Prozesse verbessert und zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Natürlich sind dies valide Lösungen, dennoch sind es die Unternehmen, die sich der KI zu wenden, die in der Arena der Regelkonformität gewinnen. Durch die Verwendung von KI können Sie nicht nur versichert sein, dass Ihre Daten gesichert sind, sondern dass Ihr Unternehmen Muster und Unregelmäßigkeiten erkennen kann. Dies erlaubt es Ihnen mögliche Sicherheitsverletzungen schon sehr früh zu erkennen. Diese Entwicklungen helfen Ihnen wertvolle Zeit und Ressourcen einzusparen, mögliche PR-Desaster zu verhindern, und vor allem die Daten Ihrer MitarbeiterInnen und KundInnen zu schützen: eine Win-Win Situation für alle Beteiligten.

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